Unterricht zu Corona-Zeiten

Klavier-und Stimmbildungsunterricht zu Corona-Zeiten, geht das?

Hier gibt es ein klares JA!

Um meine Schüler weiter unterrichten zu können, habe ich den Unterricht komplett umgestellt.

Im Fach Klavier verbinden wir uns meistens über WhatsApp oder FaceTime. Viele Schüler nutzen ihr Handy und stellen es auf die untere Klaviaturseite, manche arbeiten auch mit einem Laptop. Es ist dadurch möglich, daß ich die Hände der Schüler sehe und ich kann Tipps und Hinweise geben. Auch meine Hände sind auf dem Bildschirm. So können wir in gewohnter Weise miteinander arbeiten. Tonleitern, Dreiklänge und Stücke werden vorgespielt, gemeinsam geübt und besprochen. Der Unterricht ist vielleicht sogar noch intensiver, weil es kaum Ablenkungen gibt. Die Arbeit am Klang ist eingeschränkt möglich, sie wird auf eine spätere Zeit verschoben. Als Ausgleich wird die Technik intensiviert und das Repertoire erweitert.

Beim Stimmbildungsunterricht hat sich Skype bewährt.

Wir arbeiten wie gewohnt an der Atmung und Haltung. Danach singe ich Übungen vor, der Lernende macht sie nach. So wird das konzentrierte Aufsichselbstachten geschult. Wir nutzen die Zeit vorrangig, um die Stimme zu entwickeln. Möchte ein Schüler ein Musikstück einstudieren, unterstütze ich ihn gern. Ich nehme das enstsprechende Stück als Audiodatei auf und schicke es per Mail.

Fazit:

Wir haben uns erstaunlich schnell an die neue Form des Unterrichtes gewöhnt, und ich bin dankbar, daß die fortgeschrittene Technik das ermöglicht.

Von Vorteil ist, daß Fahrtwege wegfallen. Selbst in Berlin kann man lange unterwegs sein, auch ich arbeite nun mit Menschen in anderen Städten. Ein Klaviereleve wohnt sogar in Afrika!

Wenn du am Unterricht interessiert bist, melde dich gern!